Buch-Veredelung

Buch 1 – 2016

Das Lächeln der Fortuna von Rebecca Gablé  –                                             Waringham Saga Band 1

Historischer Roman

Bewertung:  Ritter RitterRitter Ritter von 5.

Empfehlung: Kaufen & Lesen falls Freund von England, London, Henry VIII und den Tudors, Rittern, Männern in der Hauptrolle oder politischen Machtspielchen &  Intrigen (Ja es kommen auch viele Pferde vor, aber nur am Rande)

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Es folgt nun eine Zusammenfassung und Bewertung des Buches anhand des Klappentextes. Keine Angst Spoiler sind markiert, nur leider bekommt man bereits über den Klappentext einige Details die sehr in die Tiefe gehen. Jedoch ist der erste Absatz ungefährlich – so GO ON…

Klappentext:

Ein faszinierendes Ritterepos vor dem Hintergrund großer Geschichte. (Faszinierend ist ein großes Wort. Ich würde sagen: klassisch beschreibt es besser. faszinierend sollte immer auch neu und unbekannt bedeuten. Ist es nicht!)

England 1360: Nach dem Tod seines Vaters, des ehemaligen Earl of Waringham, reißt der zwölfjährige Robin (Er ist nicht lange 12. Generell sind die Altersangaben hier irrelevant, da im Mittelalter, beziehungsweise  in Mittelalter-Romanen, auch 19 Jährige sehr weise um die Ecke kommen – Die Armen werden ja auch keine 100 und müssen sich ranhalten.  Für unsere Adel-Fans: Der Tudor-Henry mit den vielen Frauen kommt erst 1509) aus der Klosterschule aus und verdingt sich als Stallknecht auf dem Gut, das einst seiner Familie gehörte. Als Sohn eines angeblichen Hochverräters zählt er zu den Besitzlosen und ist der Willkür der Obrigkeit ausgesetzt. Besonders Mortimer, der Sohn des neuen Earl, schikaniert Robin, wo er nur kann. Zwischen den Jungen erwächst eine tödliche Feinschaft. (Na sowas, jedenfalls bleibt der gute Robin ca. 170 Seiten in dieser Situation stecken. Dann nimmt die Story endlich Fahrt auf… Durchhalten ist hier oberste Parole!)

ACHTUNG: Ab hier spoilert der Klappentext für meinen Geschmack schon einige Details.

Aber Robin geht seinen Weg, der ihn schließlich zurück in die Welt von Hof, Adel und Ritterschaft führt. An der Seite des charismatischen Duke of Lancaster erlebt er Feldzüge, Aufstände und politische Triumphe – und begegnet Frauen, die ebenso schön wie gefährlich sind. (Ja und da sind wir dann ab Seite 260. Jetzt wird das Buch interessant, klug, witzig und tatsächlich spannend. Auch wenn das mit den Frauen nebensächlicher ist, als die Sache mit den Pferden, werter Klappentext. Aber nun gut… Sex sells…)

ACHTUNG: Ab jetzt erzählt der Klappentext  wirklich schon sehr detailliert eine der vielen Wendungen des Romans.

Doch das Rad der Fortuna (oho Anspielung auf den Titel) dreht sich unaufhörlich, und während ein junger, unfähiger König (vielen Dank, dass hätten wir gerne ein wenig nebulöser formuliert) England ins Verderben zu reißen droht, steht Robin plötzlich wieder seinem alten Todfeind gegenüber… (Nachdem schon einiges passiert ist. Der Todfeind ist gut in die Story integriert. Er taucht des öfteren auf, jedoch ohne so lästig zu werden, dass man das Buch aus der Hand legen möchte.)

Klappentext Ende

Zum Abschluss sei gesagt, dass dieses Buch wirklich Potenzial hat. Wie bereits erwähnt ist es der erste Band der Waringham-Saga. Somit können wir davon ausgehen, dass sich die lieben Kinder und Kindes-Kinder in einigen Bänden noch Einiges gefallen lassen müssen. Ich bleibe dran und habe den zweiten Teil auch schon hier liegen.

Hier ein Einblick in die Waringham-Saga

Seien wir gespannt.

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